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Prüfungen - Schweiz. Riesenschnauzer-Club

Schweiz.
Riesenschnauzer-Club
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SRSC
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Prüfungen national
Gemäss seinen Charaktereigenschaften ist der Riesenschnauzer vielseitig einsetzbar, sei es als Diensthund bei Polizei, Militär, als Wach-, Schutz,- Katastrophen-, Lawinen-, Fährten-, Wasserrettung- Blinden- und Begleithund. Dank der Beschäftigung, die beruflich oder sportlich betrieben wird, bleibt er vor allem aber auch weiterhin ein ausgezeichneter Familienhund. Es ist dem Schweizerischen Riesenschnauzer-Club (SRSC) wichtig, die Charaktereigenschaften und die Gesundheit des Riesenschnauzers zu erhalten und somit eine sichere und wesensfeste Hunderasse für den Gebrauch sowie für die Familie über weitere Generationen zu erhalten.


Leistungshefte
Um an offiziellen Prüfungen in der Schweiz teilznehmen zu können, benötigen Sie für den Hund ein Leistungsheft. Dieses können Sie direkt via TKGS beantragen ->
Prüfungsresultate
Viele unserer Riesenschnauzer werden sportlich geführt. Welche Resultate im Einzelnen erreicht wurden, finden Sie auf der unten stehenden Liste. Die Resultate werden von uns aus den offiziellen Listen der TKGS übernommen. Fehlt ein Resultat oder möchten Sie eine andere Meldung machen? Wenden Sie sich bitte ans Sekretariat, besten Dank.

Schweizermeisterschaft der 5 Rassen

Zielsetzung
Die 5 Rassen Schweizermeisterschaft (5R SM) soll jährlich unter den beteiligten Rasseclubs zur Austragung kommen. Die HundeführerInnen sollen sich mit ihren Hunden in einem fairen Wettkampf um den Titel eines Schweizermeisters der 5 Rassen innerhalb der entsprechenden Klasse messen. Mehr Informationen im Reglement SM 5 R (pdf).
Bericht
Schweizermeisterschaft der 5 Rassen 2026
Büren an der Aare, 11. - 13. September

Vom 11. bis 13. September fand die 5R-Meisterschaft in Büren an der Aare statt. Bei schönem Wetter traten über 40 Teilnehmende in den Sparten BH 3, IBGH, FCI-IFH 3 und FCI-IGP 3 zu einem fairen Wettkampf an. Vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie unter der Beurteilung fachkundiger Richterinnen und Richter wurde interessanter und abwechslungsreicher Hundesport geboten.
Der hervorragend organisierte Anlass liess auch in Bezug auf Verpflegung und Gastfreundschaft keine Wünsche offen. Dies trug wesentlich zur guten Stimmung während des gesamten Wochenendes bei, die bei den Zuschauenden, den Hundeführerinnen und Hundeführern sowie den zahlreichen Helfenden spürbar war. Neben der Meisterschaft der fünf Rassen wurden auch die Schweizer Meisterinnen der Riesenschnauzer auserkoren.

Resultate

BH 3
CH-Meisterin mit 265 Punkten: Lotti Diem mit Feny von Adora
Weitere Teilnehmerin ohne AKZ: Rosmarie Flückiger mit Inka von der Moorhexe

IBGH
CH-Meisterin mit 152 Punkten: Elisabeth Dignoes mit Lord von Melina
2. Platz mit 146 Punkten: Lester Thompson mit Glenn von Bichelbach
Weitere Teilnehmerin ohne AKZ: Ruth Stäbler mit Bina von den Eifelpfoten

FCI-IFH 3
CH-Meisterin mit 96 Punkten: Daniela Senn mit Thai Thor Goldest Danubius
2. Platz mit 85 Punkten: Hanspeter Steinmetz mit Leah von der Brigachauen

FCI-IGP 3
CH-Meister mit 266 Punkten: Beat Schwab mit Mayday Radine
2. Platz mit 260 Punkten: Christa Büsser mit Hattric von Blackmoore
Weitere Teilnehmerin ohne AKZ: Corinne Käser mit Dexter von Elberfeld

Der SRSC gratuliert allen Hundeführerinnen und Hundeführern herzlich und dankt ihnen dafür, dass sie die Riesenschnauzer-Familie an der 5R-Meisterschaft würdig vertreten haben.

Ueli Stumpf
Präsident SRSC
Prüfungen international

ISPU World Championship IGP and IGP FG
Alle Informationen finden Sie auf der offiziellen ISPU-WM Seite.
Grundsätze für die Durchführung der Weltmeisterschaft für Riesenschnauzer
Grundlage ist die jeweils gültige Internationale Prüfungsordnung der F.C.I.. Zusätzlich gelten die Ausführungsbestimmungen dieser Vereinbarung, die zur einheitlichen Verfahrensweise beitragen sollen. Als Veranstalter ist die Internationale Schnauzer-Pinscher-Union (ISPU) anzugeben. Mit dem für Sport zuständigen ISPU-Präsidiumsmitglied ist zunächst Einvernehmen zwischen Veranstalter und Ausrichter über Veranstaltungsort und Rahmen nbedingungen herzustellen. Der Termin ist immer das letzte Wochenende im Oktober.
2026
Die ISPU-WM 2026 in der Schweiz!

Berichte
ISPU-Weltmeisterschaft 2026 in Aarau – Eine anspruchsvolle WM mit starken Schweizer Leistungen
Vom 21. bis 25. Oktober 2026 fand im Leichtathletikstadion Schachen in Aarau die ISPU-Weltmeisterschaft statt. Nach acht Jahren wurde dieser internationale Grossanlass wieder in der Schweiz ausgetragen.
Die Schweiz war in den Sparten IGP 3, IBGH-Special und IGP-FH vertreten. Während ich die vier IGP-Teams und zwei IBGH-Teams als Teamleaderin begleiten durfte, übernahm Ramon Goertz die Betreuung der IGP-FH-Mannschaft. Über deren Leistungen informiert er unten in einem separaten Bericht.
Bereits im Vorfeld trafen sich die Schweizer Teams zu einem gemeinsamen Stadiontraining, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Am Mittwoch stand die Registrierung, der Veterinärcheck und die offiziellen Trainings auf dem Programm, bevor die Wettkämpfe begannen.
Die diesjährige Weltmeisterschaft stellte Mensch und Hund vor besondere Herausforderungen. Über mehrere Tage begleiteten uns Kälte, Wind und Regen. Die teilweise widrigen Wetterverhältnisse verlangten den Hundeführerinnen und Hundeführern sowie ihren Vierbeinern einiges ab. Auch für alle Helfenden und Zuschauenden waren die Bedingungen alles andere als angenehm.
Trotzdem liessen sich unsere Schweizer Teams ihre gute Stimmung und ihren Zusammenhalt nicht nehmen.

IBGH-Special – Podestplatz für die Schweiz
Erstmals wurde an einer ISPU-Weltmeisterschaft die Sparte IBGH 3 ausgetragen. Die Teilnehmenden mussten an unterschiedlichen Tagen zwei Prüfungen absolvieren. Beide Läufe fanden im Stadion statt.
Rahel Fillinger Burgermeister mit Bee-Abeja con todos-los-santos zeigte zwei hervorragende Vorführungen. Mit 93 Punkten im ersten und 96 Punkten im zweiten Lauf erreichte sie insgesamt 189 Punkte.
Da sie punktgleich mit der finnischen Teilnehmerin war, entschied schliesslich das Ergebnis des ersten Laufs über die Platzierung. Weil die Finnin dort die höhere Punktzahl erzielt hatte, ging der zweite Rang an Finnland, und Rahel belegte den 3. Rang.
Für Rahel war dieser Entscheid verständlicherweise eine grosse Enttäuschung. Dennoch darf sie auf ihre beiden starken Vorführungen und den erreichten Podestplatz stolz sein.

Beatrice Ballmer mit Itsy Bitsy vom Keilerberg erreichte mit 85 und 82 Punkten ein Gesamtergebnis von 167 Punkten und belegte damit den 9. Rang.
In der Mannschaftswertung kam die Schweiz mit insgesamt 356 Punkten auf den dritten Platz der Ergebnisübersicht. Ein schöner Erfolg bei der erstmaligen Austragung dieser Disziplin.

IGP 3 – Ein Punkt fehlte zum Podest
Auch unsere vier IGP-Teams stellten sich einer starken internationalen Konkurrenz und den schwierigen Wetterbedingungen.
Christa Büsser mit Hattric von Blackmoore überzeugte mit einer konstanten Leistung in allen drei Abteilungen. Mit 90 Punkten in der Fährte, 87 Punkten in der Unterordnung und 90 Punkten im Schutzdienst erreichte sie 267 Punkte und den hervorragenden 8. Rang.
Adnan Becic mit Apollo Z kraje vlka erzielte 91 Punkte in der Fährte, 80 Punkte in der Unterordnung und 91 Punkte im Schutzdienst. Mit insgesamt 262 Punkten belegte er den 11. Rang.
Beat Schwab mit Mayday Radinie zeigte ebenfalls eine solide Gesamtleistung. Mit 90 Punkten in der Fährte, 84 Punkten in der Unterordnung und 86 Punkten im Schutzdienst erreichte er 260 Punkte und Rang 12.
Für Corinne Käser mit Dexter von Elberfeld verlief die Weltmeisterschaft leider nicht wie erhofft. Nach einer Fährte ohne Punkte erreichten die beiden 74 Punkte in der Unterordnung und 64 Punkte im Schutzdienst. Auch solche Enttäuschungen gehören zum Hundesport, selbst wenn sie im Moment schwer zu verkraften sind.
In der Mannschaftswertung erreichte die Schweiz mit insgesamt 789 Punkten den ausgezeichneten 4. Rang. Besonders bemerkenswert: Auf die drittplatzierte deutsche Mannschaft fehlte gerade einmal ein einziger Punkt!

Eine stürmische Siegerehrung
Auch am letzten Tag zeigte sich das Wetter nochmals von seiner ungemütlichsten Seite. Die Siegerehrung fand bei heftigem Sturm statt und wurde für alle Beteiligten zu einer weiteren Herausforderung. Die Bedingungen waren derart unangenehm, dass zahlreiche Teams die Siegerehrung vorzeitig verliessen.
Ein etwas ungewöhnlicher Abschluss einer ohnehin schon wettertechnisch sehr anspruchsvollen Weltmeisterschaft.

Gemeinsam als Schweizer Team
Neben den sportlichen Resultaten bleibt vor allem die Kameradschaft in Erinnerung. Die gegenseitige Unterstützung, die gute Laune und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und selbstständig mitzuhelfen, machten meine Aufgabe als Teamleaderin sehr angenehm.
Eine Weltmeisterschaft bringt nicht nur Erfolgserlebnisse, sondern auch Nervosität, Enttäuschungen und unvorhergesehene Herausforderungen mit sich. Gerade unter schwierigen Bedingungen zeigt sich, wie wichtig ein funktionierendes Team ist.
Ich möchte mich bei allen Hundeführerinnen und Hundeführern herzlich für ihren Einsatz, ihre Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Es war mir eine Ehre, euch als Schweizer Teamleaderin begleiten zu dürfen.
Herzliche Gratulation zu euren Leistungen und ein grosses Dankeschön auch an alle, die unsere Mannschaft unterstützt haben.

Leni Humbel
Leistungswartin SRSC / Teamleaderin Schweiz IBGH und IGP   
Mannschaftsführerbericht IGP-FH
9. ISPU-Weltmeisterschaft FCI IGP-FH – Aarau / Stühlingen

Vom 21. bis 25. Oktober 2026 fand in Aarau die 9. ISPU-Weltmeisterschaft FCI IGP-FH statt. Die Fährtenarbeiten wurden im deutschen Stühlingen ausgetragen. Als Mannschaftsführer durfte ich die Schweizer Delegation an diesem internationalen Anlass begleiten.
Die Weltmeisterschaft bot den teilnehmenden Hundeführerinnen und Hundeführern die Gelegenheit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen und ihr Können im anspruchsvollen Fährtenhundesport unter Beweis zu stellen.

Die Schweizer Mannschaft
Die Schweiz war mit folgenden Teams vertreten:

•Andrea Fischbacher mit Olga vom Hexenkessel: 83 und 49 Punkte, Total 132 Punkte
•Martin Poncioni mit Desiré Darya Pepper Ignis: 87 und 20 Punkte, Total 107 Punkte
•Daniela Senn mit Thai Thor Goldest Danubius: 80 und 10 Punkte, Total 90 Punkte
•Rose-Marie Demierre mit Ramsès le Grand de Chésopelloz: 53 und 4 Punkte, Total 57 Punkte

Die erzielten Resultate zeigen, wie anspruchsvoll eine Weltmeisterschaft im Fährtenhundesport ist. Die Teams müssen sich auf wechselnde Bedingungen einstellen und im entscheidenden Moment die erarbeitete Leistung abrufen können. Nicht immer lässt sich die Trainingsleistung unter Wettkampfbedingungen wie gewünscht umsetzen.

Rückblick und Dank
Als Mannschaftsführer war es meine Aufgabe, die Schweizer Teams während der Weltmeisterschaft zu begleiten und bei den organisatorischen Abläufen zu unterstützen. Eine solche Veranstaltung verlangt von allen Beteiligten eine gute Vorbereitung, Einsatzbereitschaft und gegenseitiges Vertrauen.
Mein Dank gilt allen Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, die Schweiz an dieser Weltmeisterschaft zu vertreten. Ebenso danke ich den Organisatoren, den Leistungsrichtern und allen Helferinnen und Helfern, die zur Durchführung dieses internationalen Anlasses beigetragen haben.
Eine Weltmeisterschaft bringt nicht nur sportliche Herausforderungen mit sich, sondern auch wertvolle Erfahrungen und Begegnungen mit Hundeführerinnen und Hundeführern aus anderen Ländern.
Mit diesen Erfahrungen im Gepäck blicken wir auf die Weltmeisterschaft 2026 zurück. Allen Teams wünsche ich weiterhin viel Freude und Erfolg bei der Arbeit mit ihren Hunden.

Ramon Goertz
Der Mannschaftsführer der Schweizer IGP-FH-Mannschaft




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H  +41 79 386 74 47

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